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Aktuelles
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Spam
ist wieder im Kommen (November 2006)
Der
Dienstleister MessageLabs sieht in seinem Oktober-Report einen
Anstieg des Spam-Anteils im E-Mail-Verkehr; der Anteil an Phishing-
und Viren-Mails hingegen ging in homöopathischen Dosen zurück.
Inzwischen sind nahezu
drei Viertel aller E-Mails als Spam einzuordnen, ein Anstieg
um 8,5 Prozent im Vergleich zum September dieses Jahres.
Als
Hauptursache für die neue Spam-Masse haben die MessageLabs
zwei Schädlinge ausgemacht, die ihren Weg ebenfalls per E-Mail
auf die Opfer-Rechner finden: SpamThru und Warezov (auch als Stration
bekannt). SpamThru geht besonders geschickt zu Werke und reinigt
den zukünftig Spam-verschleudernden Zombie-PC gründlich
mit einem geknackten Kaspersky-Virenscanner von anderer parasitärer
Software. Der Trojaner ist auch mit einer Routine ausgestattet,
mit der er Bilder-Spam durch Hinzufügen von zufälligen
Pixeln sowie Stauchen und Strecken so individualisiert, dass Outbreak-
und Spam-Sensoren kaum eine Chance haben, gleichartige E-Mails
etwa anhand von Hash-Werten zu detektieren.
Die
ersten Warezov-Varianten tauchten Mitte August diesen Jahres auf.
Der Trojaner wurde aber vor genau einer Woche in großen
Massen verschickt. Beiden Schädlingen ist gemein, dass sie
neue Trojaner-Varianten von Webservern herunterladen und versenden
durch die Änderungen können die meisten Virenscanner
die neuen Varianten nicht erkennen. Auch die Empfänger-Adressen
und Spam-Vorlagen laden sie von Servern aus dem Netz und können
so in kurzer Zeit Millionen nahezu nicht als solche erkennbare
Spams verschicken.
Vor
einigen Monaten ging der Anteil an Spam-Mails im E-Mail-Aufkommen
noch zurück. Mit SpamThru und Warezov haben sich die Spammer
aber wohl gut aufgestellt, um den Spam-Assassins dieser Welt zu
entgehen. Trotz des Massenversandes von diesen Trojanern gingen
die Viren-Mails um 0,12 Prozentpunkte auf genau 1 Prozent zurück.
Phishing-Mails gab es 0,06 Prozentpunkte weniger; diese machten
im Oktober 0,53 Prozent des Gesamt-Mail-Aufkommens aus. (Quelle:Heisse)
Jeder
fünfte Bundesbürger hat keine Computer-Kenntnisse (Juni
2006)
Jeder
dritte Europäer hat keine Ahnung vom Umgang mit Computern.
Genau 37 % aller EU-Bürger konnten nach Angaben des Europäischen
Statistikamtes Eurostat vom Dienstag mit den Rechnern nichts anfangen.
Die Deutschen scheinen aber besser dazustehen: Nur jeder fünfte
Bundesbürger (21 %) kann der Eurostat-Erhebung von 2005 zufolge
keinen Computer bedienen.
Besonders
gering ist die so genannte E-Kompetenz demnach in Griechenland
ausgebildet, wo fast zwei Drittel der Bevölkerung keinerlei
Computer-Kenntnisse haben. Auch in Italien, Ungarn, Portugal,
Zypern, Litauen sitzt mehr als die Hälfte der Bevölkerung
vor dem Rechner wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berge.
Besser als Deutschland schnitten Dänemark, Schweden und Luxemburg
ab.
Eurostat
weist allerdings darauf hin, dass die Erhebung auf einer Selbst-einschätzung
der Befragten beruht. Das könnte die Zahlen zu Deutschland
in ein anderes Licht rücken. 23 % der Bundesbürger schätzten
ihre Computer-kenntnisse nämlich als "gering" ein.
Das waren deutlich mehr als in allen anderen Ländern
vielleicht, weil die Befragten dort ehrlich zugaben, eigentlich
keine Ahnung zu haben.
62
Prozent der deutschen Haushalte sind online (Februar
2006)
Hier
zu Lande surften im vergangenen Jahr 62 % der Haushalte im Internet.
Damit liegt Deutschland nach den neuesten Zahlen des Statistischen
Bundesamtes bei der Web-Nutzung im Vergleich mit anderen EU-Ländern
klar über dem Durchschnitt von 53 %. Beim Anteil der schnellen
Breitbandanschlüsse liegt Deutschland allerdings mit 23 %
unter dem EU-Schnitt (25 %).
Weiter belegen die Zahlen, dass
Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren gerne im Netz kaufen: 32 %
von ihnen kauften im ersten Quartal 2005 online ein, europaweit
waren es nur 20 %. Bei Männern waren Bücher am gefragtesten,
bei Frauen Kleidung. Haushalte mit geringem Einkommen verfügen
weniger häufig über eine Anbindung ins Datennetz. Bei
den Unternehmen ab zehn Mitarbeitern dürfte nach Angaben
der Statistiker mit einem Anteil von 94 % bei den Internet-Zugängen
inzwischen eine obere Grenze erreicht worden sein.
Die
IT- und Telekommunikationsbranche trug 2004 mit 6,8 % zum Bruttoinlandsprodukt
bei 1995 waren es erst 4,7 %. Erstmals seit zehn Jahren
seien auch wieder mehr IT-Produkte exportiert als nach Deutschland
importiert worden. Besonders gefragt ist im Ausland die Messtechnik
'made in Germany'. Die Branche beschäftigte 2004 rund 1,3
Millionen Menschen 300.000 mehr als 1995.
Frauenquote
im Internet steigt (Juli 2005)
Mit
dem zunehmenden Frauenanteil steigt das E-Commerce-Potenzial für
spezielle Produkte, schließen die Marktforscher von Fittkau
& Maaß aus ihrer W3B-Teilstudie "Internet-Zielgruppe:
Frauen" (PDF-Datei). Für die 20. WWW-Benutzer-Analyse
wurden im April und Mai 2005 mehr als 100.000 Internet-Nutzer
befragt.
Waren
Anfang 2000 noch drei Viertel der Internet-Nutzer männlich,
haben die Frauen mit 46 zu 54 % nun fast gleichgezogen. Allerdings
gilt diese Verteilung nicht für alle Altergruppen: Bei Teens
und Twens liegen die weiblichen Nutzer sogar in Führung,
während sie in der Altergruppe über 50 Jahre auf nicht
einmal 30 % kommen. Zwar haben die weiblichen Surfer bei der Internet-Nutzung
ähnliche Ziele wie Männer, doch ihr Benutzerverhalten
weist einige Besonderheiten auf.
Frauen
bummeln online gerne: Sie besuchen häufiger Shopping-Seiten
als die Männer, kaufen aber seltener ein. Dabei sind sie
vorsichtig: Während 46 % der Männer keine Angst davor
haben, im Online-Shop mit Kreditkarte zu bezahlen, sind es bei
den Frauen nur 30 %. Außerdem zieht es diese häufiger
zu Versandhändlern, die auch außerhalb des Internet
bekannt sind -- etwa Otto oder Tchibo --, während Männer
bei der Nutzung von reinen Online-Plattformen wie Amazon und eBay
die Nase vorn haben.
Viel
häufiger als Frauen besuchen Männer zudem Politik-Webseiten
und solche von Zeitungen oder Zeitschriften. Dafür favorisieren
die Frauen laut der Studie beim Surfen Themen wie Schönheit
oder Gesundheit. Musik-Sites nutzen sie geringfügig häufiger
als Männer
47
Millionen Deutsche online (Januar
2005)
Noch
nie hat sich ein neues Medium so schnell verbreitet wie das Internet.
Vor zehn Jahren, als das Netz populär wurde, gab es weltweit
etwa 16 Millionen Nutzer - heute sind es 830 Millionen. Jeder
achte Mensch auf der Erde hat heute Zugang zum Internet, im Jahr
2010 könnte es jeder fünfte sein.
Die
Zugangsmöglichkeiten sind jedoch ungleich verteilt: Mehr
als 80 % aller Nutzer leben in nur 20 Staaten. Diese Zahlen wurden
jetzt auf researchworldwide.com veröffentlicht; ihnen zufolge
wird das größte Wachstum in Zukunft in Schwellenländern
wie China, Brasilien und Indien erwartet.
In
Deutschland waren im Juli dieses Jahres rund 47 Millionen Menschen
online, nach absoluten Zahlen liegt die Bundesrepublik damit weltweit
auf
dem vierten Platz. Wenn man jedoch nachrechnet, wie viel % der
Bevölkerung einen Internet-Zugang haben, reicht es für
Deutschland mit 57,1 % nur für Platz 14. Vorn liegen Schweden,
Hongkong, die USA und Island.
Studie: Internet dominiert zunehmend die Mediennutzung
(November 2004)
Das
Medium "Internet" wird in Europa immer wichtiger. So
ist die Zahl der Webnutzer in Deutschland seit 2003 noch einmal
um 5 % auf insgesamt
52 % der Bevölkerung gestiegen. Dies ergab eine Umfrage des
Online-Vermarkter-Verbandes EIAA (European Interactive Advertising
Association). Deutschland liegt dabei sogar an der Spitze vor
Großbritannien mit 50 % und Frankreich mit 45 %.
Insgesamt gaben 42 % der Befragten
in der europäischen Studie an, täglich online zu sein.
Auf das Internet entfällt ein Anteil von 20 % der gesamten
Medien-Nutzung in Europa. Das kann die Verleger durchaus alarmieren,
denn das weltweite Netz hat damit einen größeren Anteil
an der Mediennutzung als die Zeitschriften mit sieben % und die
Zeitungen mit 10 %.
Das Fernsehen nimmt mit 33 % Anteil
allerdings unangefochten den größten Raum ein. Aber
auch hier könnte sich eine rückläufige Entwicklung
andeuten: Über ein Drittel der Befragten (35 %) gaben in
der Studie an, aufgrund vermehrter Internet-Nutzung weniger fernzusehen.
Das Internet könnten sich damit den Nutzungswerten von TV
und Radio annähern.
Zahl
der Domains in Deutschland steigt weiter stark an
(September 2004 )
Neue
Anmeldungen für Domains haben in Deutschland im ersten Halbjahr
2004 um rund 18 % zugelegt. Die Zahl der Registrierungen von Länder-Domains
(ccTLDs) mit der Endung .de ist deutlich schneller als der weltweite
Durchschnitt (nur 7 %) gestiegen.
Im internationalen Vergleich liegt
die .de-Domain mit 12 % aller registrierten Adressen auf Platz
zwei hinter .com mit 45 %.
Damit wird sie häufiger gebraucht als .uk (8 %) und .net
(7 %).
Weltweit
lag die Zahl der registrierten Domainnamen dem Report zufolge
bei 64,5 Millionen. Das Wachstum übertrifft die Werte, die
während des Internet-Booms Ende der 90er Jahre verzeichnet
wurden.
In Deutschland deckt .de 90 % des
gesamten Marktes für registrierte Domainnamen ab. Die Zahl
ist von 6,7 Millionen auf 7,9 Millionen geklettert. Ein Grund
dafür ist mit, dass im Vergleich zu Frankreich die Domains
von jedem privaten Interessenten ohne Auflagen bestellt werden
können.
Insgesamt
80 % der Domainnamen werden in Deutschland von Endver-brauchern
genutzt, 20 % entfallen auf den Bereich "Business".
Es ergibt sich eine sehr große Chance für den Mittelstand,
der das Internet noch nicht als Medium entdeckt hat. Der Bereich
E-Commerce ist im Jahr 2003 um 14 % gestiegen. Die Zahl der registrierten
Domainnamen wird voraussichtlich weiterhin stabil wachsen. Im
Oktober wird wahrscheinlich die 8-Millionen-Marke fallen.
Zum zehnjährigen Jubiläum
im April dieses Jahres konnte die .de-Registry DeNIC auf rund
7,5 Millionen registrierte .de-Domains verweisen; aktuell sind
7,92 Millionen .de-Domains registriert.
Deutsche
bei Internet-Nutzung im europäischen Mittelfeld
(August 2004 )
Die
Bundesbürger liegen bei der Nutzung des Internets im europäischen
Vergleich im Mittelfeld. Rund 38 Millionen Menschen waren hierzulande
im ersten Quartal 2003 online. Das entspreche 52 % der Bevölkerung
in einem Alter ab zehn Jahren, berichtete das Statistische Bundesamt
am Donnerstag in Wiesbaden. Ein Jahr zuvor waren es erst 46 %
gewesen. Die skandinavischen Länder sind Deutschland aber
weit voraus. In Dänemark und Schweden nutzen jeweils 70 %
der Bevölkerung das Internet. In Italien sind es hingegen
nur 29 %, in Spanien 37 % und in Griechenland gerade einmal 16
%.
Bei
der Internet-Nutzung gibt es immer noch einen leichten Vorsprung
der Männer, dieser wird jedoch geringer. Während im
ersten Quartal 2003 etwa 56 % der Männer im Internet gesurft
haben, taten es 47 % der Frauen. Dabei sind es überwiegend
die älteren Frauen, die sich beim Internet zurückhalten.
Bei
den jüngeren Altersgruppen nutzen zum Teil sogar mehr Frauen
als Männer das Internet. Gegenwärtig ist das Internet,
mehr als der PC, eine Technologie für junge Erwachsene: Von
den 15- bis 24-Jährigen nutzen etwa 84 % das Internet, von
den über 65-Jährigen 11 %. Je älter die Befragten
waren, desto seltener nutzen sie PC oder Internet.
An
Bedeutung gewinnen die Internet-Auftritte der öffentlichen
Verwaltung. Bereits 40 % der Internet-Nutzer haben sich im ersten
Quartal 2003 auf den Seiten einer Behörde informiert.
Das
Kaufen und Bestellen von Waren und Dienstleistungen über
das Internet wird weiterhin beliebter: Etwa 38 % der Onliner haben
im ersten Quartal 2003 mindestens einmal etwas im Internet gekauft
oder bestellt. Im Vorjahr waren es noch 28 %. Dabei nimmt die
Produktgruppe Bücher/Zeitschriften einen Spitzenplatz ein,
gefolgt von Kleidung und Sportartikeln sowie Filmen und Musik.
Aber auch der Verkauf von Waren über Internet-Auktionen hat
deutlich zugenommen.
Der
Zugang zum Internet erfolgte 2003 nach wie vor fast ausschließlich
(98 %) über den PC. Etwa 17 % der Internet nutzenden Haushalte
verfügen dabei über eine Breitbandverbindung, wie DSL.
Aber auch die Ausstattung privater Haushalte mit anderen Geräten
aus dem Bereich IT und Kommunikation hat zugenommen. Während
1998 nur jeder neunte Haushalt ein Mobiltelefon besaß, gab
es 2003 in drei Viertel aller Haushalte mindestens ein Mobiltelefon.
Bei den PCs stieg der Anteil der Haushalte, die einen Computer
besitzen, von knapp 40 % in 1998 auf gut 60 % im Jahr 2003 an.
Der
Internet Explorer dominiert im Web
( Januar 2004 )
94,8
% Anteil unter den Webnutzern hat Microsofts Internet Explorer
in seinen diversen Versionen, ermittelten die Webstatistiker von
Onestat im Januar 2004. Mozilla/Netscape folgt mit 1,8 % Anteil,
Opera mit der Browser-version 7 kommt auf 0,8 %. Apples Safari
erreicht mittlerweile 0,48 %.
Onestat
bezeichnet sich selbst als weltweiten Marktführer bei der
statis-tischen Auswertung von Website-Traffic; Kunden von Onestat
können sich detaillierte Profile über die Nutzung ihrer
Sites erstellen lassen. Für ihre Erhebung ermittelt Onstat
die Browserversionen der Nutzer, die Webserver von Onstat-Kunden
besuchen. Die ermittelten Zahlen stellen den Durchschnitt während
einer Woche im Erhebungszeitraum dar; die Statistik basiert auf
einer Stichprobe von 2 Millionen Nutzern (jeweils 20.000 Surfern
in 100 verschiedenen Ländern) täglich.
Für
den Internet Explorer schlüsselt Onestat die Nutzungszahlen
genauer auf: Danach führt mittlerweile Version 6 mit 68,1
%; noch 13,8 % beziehungsweise 11,8 % der Surfer setzen den Internet
Explorer 5,5 oder 5,0 ein. Immerhin noch 0,7 % sind mit dem Internet
Explorer 4 unterwegs. Gegenüber Ende 2002 hat sich übrigens
der Gesamtanteil der Internet-Explorer-Anwender nicht verändert.
Mozilla konnte leicht zulegen; Safari legte in den letzten Monaten
kontinuierlich zu, nachdem Apple den Webbrowser in einer ersten
Version Anfang 2003 zum Download bereitstellte.
Solche
Zahlen über Webbrowser-Nutzung sind allerdings immer mit
einer gewissen Vorsicht zu genießen angesichts der Tatsache,
dass sich Browser wie beispielsweise Opera im Web als Internet
Explorer ausgeben können, um überhaupt Zugang zu diversen
Seiten zu haben. Dies kann Statistiken verfälschen, auch
wenn es trotz dieser Konfigurationsmöglichkeiten eindeutige
Kennungen gibt. Die Marktforscher von Onestat erklärten zudem
schon früher, dass sie mit den Browser-Entwicklern zusammenarbeiten
und solche Effekte in ihrer Statistik berücksichtigen. Trotzdem
aber können Browser-Statistiken keine hundert%ig sichere
Auskunft über die reale Nutzung der unterschiedlichen Versionen
geben -- schließlich spielen neben technischen Unwägbarkeiten
auch die Vorlieben von Zielgruppen eine Rolle.
Der
Stühlinger ist online
( Juli 2003 )
Neues
interessantes Informationsportal im Stadtteil Stühlinger
lanciert.
Am 15. Juli dieses Jahres ging der
Stadtteil Stühlinger online.
Das neue Internet-Portal versteht sich als Informationsplattform
für diesen Stadtteil in Freiburg. Die Palette reicht von
geschäftlichen bis hin zu kultu-rellen Angeboten und ist
völlig werbefrei gestaltet. Das Angebot wird täglich
aktualisiert und wächst organisch.
ETC
webdesign hat im Februar 2002 bereits erfolgreich ein gleichartig
gestaltetes Portal im Stadtteil Wiehre
ins Leben gerufen, welches dort schon nicht mehr wegzudenken ist.
Reinklicken lohnt sich - www.stuehlinger-online.de
Online-Werbung
im Aufwind (
April 2003 )
Untersuchungen
zugfolge zieht die Online-Werbung bis etwa 2005 mit der Plakatwerbung
gleich.
Der Deutsche Multimedia Verband (dmmv)
rechnet für die Mediengattung
Online-Werbung weiterhin mit zweistelligen Wachstumsraten. Allein
im ersten Halbjahr dieses Jahres konnte ein Wachstum von 19,7%
zum Vergleichs-zeitraum des Vorjahres erzielt werden. Die Stabilisierung
der Umsätze des Gesamtwerbemarktes, die in den letzten Monaten
nach einer längeren "Durststrecke erstmals wieder
gestiegen sind, dürfte sich weiter positiv auf
die Steigerungsraten auswirken. Experten rechnen mit einer durchschnittlichen
Steigerung zwischen 15 und 20% in den kommenden Jahren, so dass
der Anteil der Online-Werbung bis 2005 zu anderen Mediengattungen
aufschliessen kann.
Aktuell
beträgt der Anteil der Online-Werbung am gesamten Werbemarkt
etwa 1,5%. Neben der Steigerung im Online-Werbesegment erwarten
Experten auch eine Steigerung des Gesamt-Werbespendings ab 2004.
Jeder
zweite deutsche Haushalt hat einen PC ( Februar 2003
)
Ende
2002 gab es in Deutschland laut dem IT-Branchenverband Bitkom
25 Millionen ISDN-Kanäle, 3,2 Millionen DSL-Anschlüsse
und rund 59 Millionen Mobilfunkteilnehmer. 29 Millionen PCs sind
in Deutschland installiert, jeder zweite Haushalt verfügt
inzwischen über ein solches Gerät, ergibt eine internationale
Vergleichsstudie. In diesem Jahr soll die 30-Millionen-Marke überschritten
werden
2003
werden demnach rund 41 Millionen Deutsche das Internet nutzen.
Zudem gehörten deutsche Verbraucher und Unternehmen zu den
Vorreitern im elektronischen Geschäftsverkehr: Rund 87,8
Milliarden Euro seien im Jahr 2002 über das Internet umgesetzt
worden. Allerdings würden Informations- und Kommunikationssysteme
im Bildungswesen nur unzureichend genutzt, urteilt der Verband.
Die dänischen Schulen habe es bereits vor zwei Jahren in
den Sekundarschulen je Schüler einen PC mit Internetanschluss
gegeben. Demgegenüber hätten sich in Deutschland 14
Sekundarschüler einen PC teilen müssen; auf jeweils
25 Schüler kam ein Internetzugang.
Weltweit
habe es im vergangenen Jahr erstmals eine Milliarde Mobilfunkteilnehmer
gegeben. Mehr als 600 Millionen Menschen weltweit nutzten das
Internet, das seien 100 Millionen mehr als noch im Jahr zuvor.
54 Millionen Internet-Zugänge liefen über Breitband-Anschlüsse.
Dieses Wachstumstempo werde sich im Jahr 2003 nicht verlangsamen,
sondern auf dem aktuellen Niveau fortsetzen, glaubt der Verband.
Jeder
fünfte ISDN-Kanal der Welt liege in Deutschland, etwa rund
25 Millionen. Im vergangenen Jahr wuchs die Zahl der Anschlüsse
um 15 %. Ab 2005 dürfte der deutsche ISDN-Markt zunehmend
gesättigt sein, außerdem gehe der Trend hin zu Anschlüssen
auf DSL-Basis. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland zusätzlich
1 Million DSL-Anschlüsse geschaltet. Bis zum Jahr 2005 sollen
sich die DSL-Anschlüsse von heute 3,2 Millionen auf dann
6,3 Millionen verdoppeln. Damit liege Deutschland deutlich vor
den USA in der Welt-Spitzengruppe. Führend seien Südkorea
und Dänemark.
In
den USA werde lediglich jeder dritte Breitbandanschluss über
DSL realisiert. Dort basierten knapp 11 Millionen Breitbandanschlüsse
auf Kabelmodems; damit nutze jeder zehnte US-Haushalt das TV-Kabelnetz,
um ins Internet zu gehen. In Deutschland liege die Anschlussrate
bei 0,2 %, also wesentlich niedriger als in den USA.
Das hier geringe Interesse am Internet-Zugang
über TV-Kabel liege an der fehlenden Leistungsfähigkeit
deutscher Kabelnetze. Nur in wenigen Regionen könnten die
Netze wesentlich mehr als nur Rundfunk- und Fernsehprogramme übertragen.
Zumeist fehlen die Rückkanal-Fähigkeit und die Bandbreite
für Datenanwendungen. Dabei verfügten 54 % der deutschen
Haushalte über einen Kabelanschluss.
5,8
Millionen ".de"-Domains registiert (
Oktober 2002 )
Die
Zahl der Internet-Adressen mit der Endung ".de" ist
in Deutschland mittlerweile auf 5,8 Millionen gestiegen. Je 1.000
Einwohner hielten im Ländervergleich nach Angaben des Instituts
der deutschen Wirtschaft ( IW ) Hamburg und Berlin mit 112 und
84 Domains die Spitze. Im Ländervergleich auf den nächsten
Plätzen folgten Hessen ( 72 ), Bayern ( 70 ) und NRW ( 66
).
Laut Städtevergleich ist München
mit 163 Domain-Namen je 1.000 Einwohner die deutsche Internet-Metropole,
gefolgt von Bonn ( 147 ) und der Stadt Düsseldorf ( 142 ).
Der Osten holt mittlerweile leicht auf.
Die neuen Bundes-länder liegen im Ländervergleich auf
den letzten Plätzen. Schlusslicht ist Sachen-Anhalt mit 22
Anmeldungen je 1.000 Einwohner. Davor platzierten sich Mecklenburg-Vorpommern
( 28 ), Thüringen ( 29 ), Brandenburg ( 31 ) und Sachsen
( 34 ).
Internet
wird als Informationsmedium wichtiger
( August 2002 )
Das
Internet wird als Informationsmedium immer bedeutender. Dies ergibt
zumindest die aktuelle Markt- und Werbeträgeranalyse des
Instituts für Demoskopie in Allensbach. Auf die Frage, wo
sich die Bundesdeutschen über 14 Jahre näher und umfangreicher
informieren, antworten 29 %, dass sie im Internet suchen.
Bei einer vergleichbaren Studie vor
drei Jahren waren es nur 9 %. An erster Stelle steht das Fernsehen,
über das sich 73 % informieren -- 6 % mehr als vor drei Jahren.
Knapp dahinter folgt mit 71 % das persönliche Gespräch,
das vor drei Jahren 74 % als Informationsquelle angaben. Zeitungen
legten in der Zeit von 58 auf 61% zu, während Zeitschriften
54 % angaben, 2 % weniger als 1999.
Die
jüngeren Befragten sind dem Internet weit mehr zugeneigt.
"Noch 1999 verwiesen erst 18 % der 14- bis 17-Jährigen
auf das Internet als den Ort, an dem sie sich normalerweise genauer
über Themen informieren, für die sie sich interessieren.
Inzwischen sind aus den 18 % 52 % geworden", heißt
es in einer Mitteilung des Instituts. Anfangs habe es so ausgesehen,
als könnte die Zeitung als wichtige Informationsquelle bei
den jungen Leuten durch das Internet zurückgedrängt
werden. Laut der Umfrage zeige sich aber, dass das Internet die
Zeitung nicht verdrängt, sondern vielmehr ergänzt.
Der
Untersuchungszeitraum für die Studie erstreckte sich von
Frühjahr 2001 bis zum Frühjahr 2002. Dabei wurden nach
Angaben des Instituts in Deutschland 21.513 Personen über
14 Jahre in persönlichen Gesprächen befragt.
84
% der mittelständischen Unternehmen im Internet
( Mai 2002 )
Der
deutsche Mittelstand setzt immer mehr auf das Internet. Mittlerweile
sind 84 % der mittelständischen Unternehmen mit einer eigenen
Homepage im Internet vertreten, wie aus einer am 17.04.02 in Berlin
veröffentlichten Studie im Auftrag von IBM und des Wirtschaftsmagazins
impulse hervorgeht. Vor einem Jahr waren es 70 %. Allerdings nutzt
nur etwa jedes dritte Unternehmen (35 %) das Datennetz tatsächlich
auch, um damit Waren zu bestellen oder zu verkaufen. Viele Mittelständler
leisten sich den Internet-Auftritt aus Imagegründen.
Vor
allem für die Firmendarstellung, den interaktiven Kundendienst
und die Kommunikation mit Geschäftspartnern wird das Internet
genutzt. Der Anteil des elektronischen Geschäfts am Umsatz
ist noch relativ gering. Zwei Drittel der befragten 1000 Unternehmen
machen mit dem E-Business noch nicht einmal fünf % ihres
Gesamtumsatzes.
Zwischen
den einzelnen Branchen gab es dabei erhebliche Unterschiede. Mittlerweile
verfügen 20 % der Handelsunternehmen über eine Homepage
mit Bestellfunktion. Im Vorjahr waren es 8 %. In der Industrie
haben jetzt 15 % und im Dienstleistungsbereich 13 % ein solches
Auftragstool. Knapp die Hälfte der mittelständischen
Firmenchefs erwartet, dass sich die Web-Aktivitäten innerhalb
eines Jahres auszahlen.
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